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Symptome aktinischer Keratose


Aktinische Keratose, auch als solare oder senile Keratose bekannt, ist eine raue, schuppige Hautveränderung, die oft rötlich oder braun erscheint. Diese Veränderungen treten hauptsächlich an Stellen auf, die regelmäßig der UV-Strahlung ausgesetzt sind, wie Gesicht, Kopfhaut, Hals, Ohren, Unterarme und Hände. Sie kann jucken, brennen oder bluten, ist jedoch meist schmerzlos. Das Risiko, dass sich aus aktinischen Keratosen ein Plattenepithelkarzinom, eine Form des hellen Hautkrebses, entwickelt, ist beträchtlich.

Betroffene Körperstellen


Besonders gefährdet sind die sogenannten „Sonnenterrassen“ – Körperstellen, die regelmäßig und ungeschützt der Sonne ausgesetzt sind. Am häufigsten tritt die Erkrankung im Gesicht auf, doch auch die haarlose Kopfhaut (wie bei einer Glatze), Ohrmuscheln, Handrücken, Unterarme und Unterschenkel zählen zu den empfindlichen Bereichen.

aktinische Keratose Körpersstellen

Ursachen und Risikofaktoren

Die Hauptursache für aktinische Keratose ist die UV-Strahlung. Sowohl UV-A- als auch UV-B-Strahlung können die Hautzellen schädigen und das Risiko für Hautkrebs erhöhen. 

Weitere Risikofaktoren sind: 
  • Helle Hauttypen (nach Fitzpatrick I und II) 
  • Hohe Sonnenexposition (z.B. bei Arbeit im Freien) 
  • Alter (vor allem ab 60 Jahren) 
  • Vorgeschichte von Hautveränderungen
  • Geschwächtes Immunsystem

Diagnose und Behandlung

Die Diagnose erfolgt meist durch eine visuelle Untersuchung der Haut. Bei Verdacht auf aktinische Keratose kann der Arzt eine Gewebeprobe entnehmen. 

Die Behandlungsmöglichkeiten variieren je nach Ausmaß der Hautveränderung und umfassen:

  • Photodynamische Therapie (PDT) 
  • Laserbehandlung 
  • Kältetherapie (Kryotherapie) 
  • Verschreibungspflichtige Salben (z.B. Diclofenac in Hyaluronsäure)
  • Dermabrasion oder mechanische Abtragung
Sonnenschutz

Sonnenschutz: Prävention ist der Schlüssel


Die effektivste Maßnahme zur Vorbeugung von aktinischer Keratose ist konsequenter Sonnenschutz.

Hier sind einige wichtige Tipps:

  • Verwendung von Sonnenschutzmitteln: Wählen Sie Produkte mit einem hohen Lichtschutzfaktor (LSF 50+ oder LSF 100). 
  • Spezielle Produkte für aktinische Keratose bieten sowohl UV-A- als auch UV-B-Schutz wie z.B: Actinica Lotion
  • Kleidung: Tragen Sie schützende Kleidung, einschließlich Hüten und langärmeligen Oberteilen.
  • Sonnenzeiten meiden: Vermeiden Sie die pralle Sonne zwischen 11 und 16 Uhr. 
  • Regelmäßiges Nachcremen: Tragen Sie Sonnenschutzmittel alle zwei Stunden erneut auf, besonders nach dem Schwimmen oder Schwitzen.


Aktinische Keratose ist eine ernstzunehmende Hautveränderung, die durch konsequenten Sonnenschutz und regelmäßige Hautkontrollen verhindert werden kann. Informieren Sie sich über geeignete Sonnenschutzprodukte und sprechen Sie bei Verdacht auf Hautveränderungen frühzeitig mit einem Dermatologen. Durch einfache Maßnahmen wie das Auftragen von Sonnenschutzmitteln können Sie das Risiko für aktinische Keratose und damit verbundenen Hautkrebs erheblich reduzieren.

Produkte die speziell bei aktinischer Keratose vorbeugen können

Spezielle Produkte für aktinische Keratose bieten präventiven Schutz vor UV-Strahlung, aber es wichtig zu verstehen, dass die Produkte keine bestehenden Hautveränderungen heilen. Sie können aber einen wichtiger Bestandteil zur Vorbeugung und Reduktion des Risikos von Hautkrebs darstellen.

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